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NLKT-

Neuro-Linguistische

Kurzzeit-Therapie 

 

Neuro-Linguistische-Kurzzeit-Therapie (NLKT), ist eine erfolgreiche Methode, um sich mit unerwünschtem Verhalten über einen gewissen Zeitraum intensiv auseinanderzusetzen, den Ursprung zu erkennen und alternative Handlungsmöglichkeiten für sich zu entdecken und zu etablieren.

 

Hierbei weist diese moderne Form der Kurzzeittherapie viele Gemeinsamkeiten mit einem Coaching auf:

 

  • Wertschätzung und uneingeschränkte Annahme gegenüber der Person und des Problems
  • absolute Vertraulichkeit und Verschwiegenheit
  • Frewilligkeit aller Beteiligten
  • gemeinsames Finden von Lösungsmöglichkeiten

 

Anders als das Coaching geht NLKT allerdings noch weiter.

 

Basierend auf den Annahmen, dass jede Verhaltensweise,

 

  • eine positive Absicht hat, auch wenn diese nicht immer sofort ersichtlich ist,
  • seine Daseinsberechtigung hat, weil sie eine Botschaft für und über die Lebensführung des Patienten beinhaltet,

können wir uns hier tiefgreifenden Themen widmen, ähnlich wie in der Traumatherapie.

 

Während der NKLT arbeiten mit Perspektivwechselen und innerem Verzeihen.

Diese Interventionen nehmen eine genau so große Rolle ein, wie das genaue Hinschauen und Antrainieren neuer Flexibilitäten für Ihr Leben.

Elemente aus der Traumatherapie, Gestalttherapie und Verhaltenstherapie fließen in die NLKT sind ebenso Bestandteil der NLKT, wie auch Ansätze des NLP.

 

Um einen Termin für ein Erstgespräch (kostenfrei) zu vereinbaren kontaktieren Sie uns bitte HIER.

 

 

 

 

 

Traumatherapie

bei den BerlinVisionären

 

 

„… man [kann] sich das Gedächtnis wie einen Schrank vorstellen.

Alltägliche Erinnerungen werden in diesem Schrank abgelegt, in dem sie zunächst ordentlich gefaltet (d.h. verarbeitet) und dann an den passenden Ort eingeordnet (d.h. mit ähnlichen Erinnerungen und relevanten Informationen verbunden) werden. Daher können diese Erinnerungen bei Bedarf wieder hervorgeholt werden, sie fallen aber nur selten von alleine aus dem Schrank heraus.

Die Speicherung der Traumaerinnerung im Gedächtnis kann hingegen mit der Situation verglichen werden, dass viele Dinge ungeordnet ganz schnell in diesen Schrank hineingeworfen werden, so dass man die Tür nicht ganz schließen kann. Die Tür wird daher häufig aufgehen, und die Dinge werden wieder aus dem Schrank herausfallen.“


Thomas Ehring


Das ist es, was Menschen nach einem Trauma immer und immer wieder berichten und erleben. Dass dieser Schrank, der in Momenten des Entsetzens und der Verzweiflung mit unzähligen Wahrnehmungen, Eindrücken, Gedanken und Empfindungen „vollgestopft“ wurde, immer wieder aufplatzt und alles herausfällt.

Genauso ungeordnet, wie es „hineingestopft“ wurde.

Ohne Zeitplan und oft ohne jede Vorwarnung.

 

Die Traumatherapie ermöglicht es die Geschehnisse aus dem Schrank hervorzuholen, sie zu ordnen und sie neu einzusortieren, sodass sie ein Bestandteil der eigenen Biografie werden, jedoch nicht mehr unkontrollierbar aus dem Schrank fallen.

 

 

Was ist ein Trauma?

 

Im Allgemeinen beschreibt das ICD-10 ein Trauma als kurz- oder langanhaltende Ereignisse oder Geschehen außergewöhnlicher Bedrohung mit katastrophalem Ausmaß. Ferner heißt es, dass diese bei nahezu jedem tiefgreifende Verzweiflung auslösen. Als Trauma wird hier eine Situation bezeichnet, in der ein Mensch von Reizen so überflutet wird, dass er die Kontrolle verliert. Hier gibt es drei Möglichkeiten für ihn zu reagieren.
In der Fachsprache spricht man von „Freeze, Fight or Flight“.

 

Freeze bedeutet, dass Mensch ähnlich wie ein Reh im Scheinwerferlicht stehen bleibt, oder sich wie ein Kaninchen bei Gefahr duckt und tot stellt. Er dissoziiert aus seinem Körper heraus, um die Situation nicht mehr wahrnehmen zu müssen.

 

Fight beschreibt den aggressiven Umgang mit der Situation, indem sich das Opfer zur Wehr setzt und um sein Leben kämpft.

 

Im Flight-Modus flieht das Opfer und verlässt physisch die Situation.

 

 

Symptome nach einem traumatischen Ereignis


Der Zustand nach einer Traumatisierung ist so individuell, wie die betroffene Person selbst. Oftmals ist es so, dass betroffene Personen sich als erstes ärztlich versorgen lassen sollten. Gerade in den Fällen von physischer Gewalt, ist dies ratsam. Schon allein um mögliche Täterspuren zu sichern. Gründe einen Arzt aufzusuchen können irreversible Verletzungen des Unterleibs, Knochenbrüche, innere Blutungen, Verletzungen am Geschlecht, aber auch ungewollte Schwangerschaft oder Prellungen am ganzen Körper sein.

 

Die körperlichen Verletzungen sind in vielen Fällen nach einigen Wochenabgeheilt. Was bleibt sind die Verletzungen der Psyche. Angststörungen oder Panikzuständen bis hin zu Depressionen verschiedenen Ausmaßes sind mögliche Folgen. Empfundene Angstzustände verursache ein chronisches Vermeidungsverhalten, was soziale Kontakte, oder das Aufsuchen von Orten angeht. Depressionen machen es vielen Opfern nahezu unmöglich ein halbwegs normales Leben zu führen. Antriebslosigkeit, niedergedrückte Stimmung und Verzweiflung werden ständige Begleiter. Weitere Beispiele von möglichen Auswirkungen wären die Angst, die eigene Wohnung zu verlassen, die Sorge alleine zu sein oder auch stark ausgeprägte Schlafstörungen oder Alpträume, welche Ängste vor dem Schlafen hervorrufen. In Träumen durchlaufen die Opfer immer und immer wieder die traumatische Situation und nehmen diese als reale Bedrohung wahr.
Zugleich kommt neben den Träumen, den daraus resultierenden Durchschlafproblemen auch die Übermüdung, welche die Verarbeitung von den Erlebnissen erschwert und nahezu unmöglich macht.

Die daraus entstehenden Erschöpfungserscheinungen begünstigen das Erleben von Flashbacks und das Entstehen von Zwängen, wie dem Waschzwang, dem Kontrollzwang. Flashbacks sind quälende Rückblenden an die Traumatisierung und lösen neben dem realen Empfinden eine plötzliche panikartige Angst aus. In manchen Fällen sprechen Betroffene auch davon, dass sie die Schmerzen der körperlichen Verletzung erneut spüren. Alles in allem fühlen sich die Traumaopfer zurückversetzt in die Traumasituation und erleben diese mit allen Sinnen neu. Auch die Hilflosigkeit und die Ohnmacht wird neu erlebt. Daraus resultierend beginnt das noch vorhandene Selbstwertgefühl immer mehr zu schwinden und die Selbst- und Fremdwahrnehmung verschiebt sich.


Nicht selten fühlen sich die Opfer selber schuldig und entwickeln ein Schamgefühl, das ihnen einen engeren Umgang mit anderen Menschen unmöglich macht. Andere Folgeerscheinungen können auch Unruhe, Hyperaktivität, Zittern, Schweißausbrüche oder Abhängigkeiten von Suchtmitteln sein, welche die vorhandene Stimmung unterdrücken sollen.

Neben der psychischen und physischen Auswirkungen einer Traumatisierung, betrifft diese meistens das gesamte System des Menschen. Partner trennen sich, Freunde suchen Abstand und Familienmitglieder gehen auf Distanz.

Die Angst von Betroffenen vor Zurückweisung, Vorwürfen,
Schuldzuweisungen und die damit verbundene Scham ist so groß, sodass sie sich
zurückziehen, was den Genesungsprozess um ein Vielfaches erschwert.

 

 

Behandlung von Traumata


Nach einer Traumatisierung müssen Betroffene oftmals lernen ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen, damit sie mit den überwältigenden Gefühlen des Erlebten zurechtkommen können.

Die Vergangenheit kann nicht verändert werden, jedoch gibt es Wege das
Trauma in das Leben zu integrieren. Dieser Schritt benötigt Mut und die Bereitschaft Veränderung zuzulassen. Der Begriff Heilung impliziert einen abgeschlossenen Vorgang, was hier nicht zutreffend ist. Vielmehr handelt es sich um einen lebenslangen Prozess, der nicht immer gleichförmig verläuft. Die Vermeidung mit der Konfrontation mit den Gefühle und den Erinnerung führen oftmals dazu, dass sich die Störungsbilder der Patienten immer weiter verhärten und drastischere Züge annehmen.

 

Die Traumatherapie soll Betroffenen helfen mit den Folgen der Traumatisierung zurechtzukommen, ohne dass sie ihr Leben zu sehr beeinträchtigt. Es ist wichtig einen Weg aus der Ausweglosigkeit zu finden und wieder Zuversicht und Lebensfreude zu empfinden. Nur wer bereit ist nach vorne zu schauen und Pläne zu schmieden kann das Erlebte hinter sich lassen und die Vergangenheit akzeptieren.


Wir wenden daher die Traumatherapie nach Butollo an, welche aus 4 Phasen besteht.


1)  Sicherheit aufbauen
2)  Stabilisierung der Patientin
3)  Konfrontation mit dem Geschehnis
4)  Integration ins Leben und Neubewertung

 

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