Was ist NLP ?

Ja, was ist das eigentlich? Neuro-Linguistisches Programmieren. Weiter unten finden Sie die Definition des DVNLP, was - nach dem Verständnis des Verbandes - NLP ist.

 

Nach dem Verständnis von BerlinVisionäre gibt es allerdings so etwas wie eine allgemein und für alle Menschen gültige Definition dessen, was genau NLP ist, nicht.

 

Denn "die Landkarte, ist nicht das Gebiet" (Axiom des NLP). Soll heißen, wir alle haben unser ganz eigenes Bild der Welt (und damit wohl auch von dem, was NLP ist) und es ist nicht zwingend das gleiche, das ein anderer Mensch von der (gleichen) Welt hat.

 

Das ist Ihnen zu abstrakt? Nun, lassen Sie uns dieses Axiom des NLP mit einem Beispiel verdeutlichen.

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in Ihrem Urlaub. Nach dem Aufstehen frühstücken Sie ausgiebig und begeben sich sodan - ausgeruht und gestärkt - auf eine Wanderung. Bereits nach wenigen Minuten steigt der Wanderweg - sagen wir mit einer 5%igen Steigung - an. In Ihrem Zustand (ausgeruht und gestärkt) bewältigen Sie diese Steigung vollkommen unprobelmatisch.

 

Jetzt stellen Sie sich die selbe 5%ige Steigung vor, wie sie - sagen wir - der Läufer oder die Läuferin eines Marathons erlebt, etwa nachdem bereits eine Strecke von 33 km zurückgelegt wurde. Die Steigung hat sich nicht verändert, das subjektive Erleben des- oder derjenigen, der/die sie zu bewältigen hat, aber schon.

 

Sie sehen, die Landkarte ist nicht das Gebiet!

 

Für uns bedeutet NLP u.a. die unbedingte Anerkennung menschlicher Subjektivität. Verbunden mit diesem Verständnis sehen wir in "unserem" NLP die Möglichkeit der Entschlüsselung und zur Veränderung unbewusster Verhaltens- und Erlebensmuster eines jeden Individuums.

 

Aus unserer Sicht liegt es damit auf der Hand, dass NLP nicht nur im therapeutischen Bereich, sondern auch auf einer Vielzahl anderer Gebiete einsetzbar ist.

 

Lassen Sie uns Ihnen an dieser Stelle die Geschichte eines unserer NLP-Trainer erzählen, der bereits im Jahre 1992 seine NLP-Ausbildung absolvierte. Anders allerdings als seine damaligen Mitstreiter*innen, die überwiegend aus therapeutischen Bereichen kamen, war es das Ziel dieses Trainers, u.a. seine kommunikativen Fähigkeiten derartig zu schulen und zu verbessern, dass er bei Verhandlungen, Diskussionen und Abschlüssen für sein Klientel bessere Ergebnisse erzielen konnte. Der Trainer - von dem wir hier berichten - lernte darüber hinaus auch, Denkprozesse anderer Menschen zu verstehen - ihre Landkarte zu lesen - und sich so optimal auf sein Gegenüber einzustellen.

 

Wie wurde so etwas möglich?

 

Springen wir noch einmal ca. 20 Jahre (gerechnet ab 1992, als der Trainer, von dem wir berichteten, seine NLP-Practitioner-Ausbildung machte) in die Vergangenheit.

 

Anfang der 1970er Jahre begannen einige Menschen, u.a. Richard Bandler, John Grinder, Frank Pucelik und Robert Dilts (um einige namentlich zu nennen) damit das Potential menschlichen Verhaltens (weiter) zu erforschen und auszuloten.

 

"Diese Fachrichtung, die als NLP bekannt ist, begann - eigentlich schon bevor sie überhaupt einen Namen hatte - mit einer Gruppe von interdiziplinär arbeitenden Leuten. Diese Leute waren dadurch motiviert, daß sie in gleicher Weise neugierig darauf waren, wie wir lernen, wissen und kommunizieren, wie wir uns verändern und wie wir den Prozeß der Veränderung in einer wohlgeformten Weise beeinflußen können." (Judith DeLozier in Multimind - NLP aktuell, 1993, Seite 36).

 

Irgendwann führte die Motivation dieser "Leute" dazu, dass sie feststellten, dass Therapeuten mit der gleichen - oder zumindest einer sehr ähnlichen - Ausbildung bei der Anwendung der erlernten psychotherapeutischen Verfahren, unterschiedlich erfolgreich bei der Behandlung ihrer Patienten waren.

 

Sie schlussfolgerten daraus, dass der Therapieerfolg also nicht so sehr an dem angewandten Verfahren, sondern vielmehr an dem jeweiligen Anwender hing und dass diejenigen erfolgreichen Therapeuten daher Fahigkeiten und Verhaltensweisen haben müssten, die in dem erlernten Therapieverfahren nicht - jedenfalls nicht expilizit - enthalten sind und aus diesem Grunde auch nicht gelehrt werden konnten.

 

So begaben sich die Begründer des NLP auf die Suche nach den Wirkfaktoren erfolgreicher Therapie und studierten u.a. das Kommunikationsverhalten außergewöhnlicher Therapeuten und Therapeutinnen, nämlich von Fritz Pearls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Familientherapie) und Milton Erickson (Hypnosetherapie).

 

Nach und nach entstand so ein Strategie-Konzept, welches den NLP-Kenner in die Lage versetzte, wesentliche Prozesse menschlicher Wahrnehmung, subjektiven Umgangs mit Informationen, Handlungssteuerung und Kommunikation - verbaler und nonverbaler Art - so genau und plausibel zu beschreiben, dass sie in strukturierte Modelle gefasst und Dritten vermittelt werden konnten.

 

Von dort war es nur noch ein "kleiner Schritt" zur Erforschung von Denk-, Bewertungs- und Entscheidungsfindungsprozessen von anderen Menschen, die besonders herausragende Leistungen zeigten. Hervorragende Schachspieler und Physiker waren dabei genauso im Fokus, wie geniale Lehrer, Philosophen oder auch Spitzenverkäufer. Welche Kommunikations- und Kreativitätsstrategien lagen deren Spitzenleistung - in welchem Bereich auch immer - zugrunde?

 

Und wieder wurden die Ergebnisse in strukturierte Modelle gefasst, das sog. Modeling war entstanden.

 

All dies gehört nach unserer Auffassung zum NLP, verbunden mit der Übernahme von Verantwortung der NLP-Lehrer und NLP-Anwender sowie ethische und moralische Integrität.

 

Willkommen

in der Welt des NLP

bei BerlinVisionäre

 

Bevor wir Ihnen - wie eingangs angekündigt - nun die allgemeine Definition dessen, was NLP ist, vom Deutschen Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren e.V. (DVNLP) nach dem BerlinVisionäre zertifiziert und bei dem unsere NLP-Ausbilder Mitglied sind, liefern, wollen wir Ihnen noch - wirklich nur ganz kurz - etwas zur Entstehungsgeschichte des DVNLP und der - aus unserer Sicht - Notwendigkeit einer deratigen "Dachorganisation" für NLP mitteilen.

 

Einer der Mitbegründer des DVNLP - Bert Feustel - erinnerte sich wie folgt:

 

"Wer etwas über die Anfänge des DVNLP erfahren möchte, muss sich zunächst mit der Entstehungsgeschichte der GANLP (German Association for NLP) befassen. Bis zur Gründung der GANLP gab es keinerlei NLP-Ausbildungsrichtlinien. Jeder NLP-Trainer hatte praktisch das gemacht, was er wollte und kannte. Mir war wichtig, dass Interessenten ein gut vermitteltes NLP kennenlernen, deshalb entschloss mich 1991, einen NLP-Verein zu gründen. Mit einem besonderen Zertifikat und Siegel sowie der Mitgliedschaft im Verein konnte sich jeder NLP-Trainer zur Einhaltung von Qualität verpflichten."

 

Der DVNLP ging dann aus dem Zusammenschluss des GANLP und einer weiteren NLP-Organisation - dem DGNLP - hervor.

 

Maßgeblich ist, dass der DVNLP Ausbildungsstandards festgelegt hat, zu deren Einhaltung sich die Trainer und Trainerinnen, die nach DVNLP zertifizieren, verpflichtet haben. Nach unserer Auffassung wird so gewährleistet, dass eben nicht jeder NLP-Trainer*in macht, was er/sie will/kann und andere - notwendige - Ausbildungsinhalte möglicherweise ebenso auf der Strecke bleiben, wie unter Umständen ethisch/moralische Aspekte.

 

Bestimmte Ausbidlungen sind darüber hinaus nicht nur beim DVNLP anzumelden, sie müssen sogar durch die AFK des DVNLP - die Aus- und Fortbildungskommission - genehmigt werden, so z.B. die Ausbildungen zum NLP-Coach/Master Coach und zum NLP-Mediator/NLP-Advanced Mediator.

 

Im Jahr 2021 wurde der wissenschaftliche Beirat des DVNLP neu belebt, eine vom Vorstand des DVNLP unabhängige Gruppierung, die letztlich dazu beitragen wird, die Seriosität der Ausbildungen nach DVNLP weiter zu fundamentieren und - im positiven Sinne - zu verwissenschaftlichen.

 

Und hier nun - endlich - die versprochene NLP-Definiton des DVNLP:

Neuro-Lunguistisches Programmieren beschäftigt sich mit der subjektiven Wahrnehmung von Menschen handelt von Sprache und Kommunikation

Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, ihre Beziehungen, ihre berufliche Tätigkeit und den Alltag erleben. Je nachdem, wie wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken, fühlen und diese Gefühle bewerten, kann ein und dieselbe Situation als angenehm und wohltuend oder als schwierig und belastend erlebt werden. In diesem Sinne erschafft jeder einzelne Mensch seine eigene und einzigartige Realität.
Neuro-Linguistisches Programmieren, kurz: NLP, beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst hervorbringen. Mit anderen Worten: NLP widmet sich dem Studium der menschlichen Subjektivität.

 

NLP handelt von Sprache und Kommunikation

 

Unser Alltag besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation – ganz gleich, womit wir beruflich oder privat unsere Zeit verbringen. Neben der Sprache gehören auch Mimik, Gestik, Tonfall und sogar Schweigen zu unseren Kommunikationsformen. Das bedeutet: Wir können nicht nicht kommunizieren. Was auch immer wir sagen oder tun, wie auch immer wir uns verhalten – wir senden permanent Botschaften an unsere Mitmenschen.
Neuro-Linguistisches Programmieren geht der Frage nach, wie Sprache und Kommunikation unser Denken und Handeln beeinflussen. Was sagen unsere Kommunikationsmuster über uns selbst aus und wie werden wir damit von anderen wahrgenommen? Neuro-Linguistisches Programmieren hilft, Kommunikationsprozesse besser zu verstehen, und trägt dazu bei, dass Kommunikation gelingt.

 

NLP eröffnet Zugänge zu außergewöhnlichen Fähigkeiten und Leistungen

 

„Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar“, so lautet eine der Vorannahmen des NLP. Die Vermittlung bzw. Aneignung von Strategien, wie Menschen mit besonderen Begabungen oder Fähigkeiten ihre Leistungen erreichen, nennen wir im NLP „Modeling“. Die Fähigkeit zum Modeling ist der Schlüssel zur Kompetenz. Sie ermöglicht effizienteres Lernen und lässt sich in unterschiedlichsten Bereichen anwenden: Psychotherapie, Pädagogik, Wirtschaft, Gesundheit, Sport oder in kreativen Prozessen.

 

NLP-Infoabende

 

11.08.2021: NLP! Warum es tatsächlich funktioniert!

08.09.2021: NLP und Werte

06.10.2021: NLP und Persönlichkeitssteuerung

10.11.2021:  NLP und Empathie

29.12.2021:  NLP - motiviert ins Jahr 2022

05.01.2022:  NLP? Was ist das eigentlich?

12.01.2022:  NLP! Warum es tatsächlich funktioniert!

16.02.2022:  "Ich kann das nicht!" - Wege aus der Glaubenssatzfalle        

09.03.2022:  NLP und Werte

13.04.2022:  NLP und Empathie

11.05.2022:  NLP und Persönlichkeitssteuerung

 

Alle Infoabende finden jeweils von 19.00 bis ca. 21.00 Uhr statt und sind kostenfrei.

 

Wir bitten allerdings um Anmeldung, damit wir den Raumbedarf einschätzen können.

 

Sämtliche Infoabende finden - solange notwendig - unter Beachtung der jeweils gültigen Infektionsschutzverordnung Berlin statt.

 

 

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