Warum Mediation? 

 

Kennen Sie das Sprichwort "Zwei Juristen drei Meinungen"? Und was heißt das eigentlich für Sie, wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – in einen Konflikt mit einer anderen Person oder Institution geraten?

 

Letztlich wird im Falle einer juristisch geführten Auseinandersetzung meist ein/e Richter/in über den Konflikt/Streit entscheiden. Und zwar auf Grundlage des prozessualen Vorbringens der Streitparteien, wobei – natürlich (denn auch Richter/Richterinnen sind Menschen) – subjektive Bewertungen und Sichtweisen mit in die zu treffenden Entscheidungen einfließen.

Heißt das also, dass Sie zwingend Recht bekommen? Dann wäre ja alles gut, nicht wahr? Leider greift an dieser Stelle sehr oft ein weiteres Juristen betreffendes Sprichwort, nämlich "Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei".

Denn oft unterliegt eine Streitpartei, obwohl sie faktisch im Recht ist, etwa, weil es nicht gelingt, das eigene Vorbringen auch zu beweisen und das Gericht – das ja in der Regel beim tatsächlichen Geschehen nicht dabei war – nach den Beweislastregeln der jeweiligen Prozessordnung entscheiden muss. Oder aber den Sachverhalt an sich vollkommen anders bewertet.

Wir bei BerlinVisionäre begreifen die Möglichkeit der Konfliktlösung durch ein Mediationsverfahren daher zuallererst einmal als große Chance der Parteien selbst und unabhängig von den Sicht- und Bewertungsweisen Dritter (also etwa des Richters oder der Richterin) Einvernehmen herzustellen. Klingt gut? Das finden wir auch!

Aber – so werden wir oft gefragt – wozu brauche ich, wenn ich mich mit der anderen Partei selbst einige, überhaupt eine Mediationsverfahren und einen Mediator?

Gestatten Sie uns an dieser Stelle die Gegenfrage: Wäre es zu dem Konflikt gekommen, wenn beide Parteien von Anfang an gesprächs- und einigungsbereit gewesen wären?

Natürlich wünschen wir allen Menschen, dass sie wertschätzend und lösungsorientiert mit anderen umgehen und kommunizieren können. Oft – und da kommen wir als Mediatoren ins Spiel – sind die Fronten aber derartig verhärtet, dass jede Begegnung der Konfliktparteien nur aus Vorwürfen, (verbalen) Angriffen und Verteidigungen besteht.

Was also ist und macht ein Mediator/eine Mediatorin?

Der Mediator/die Mediatorin gestaltet das Verfahren zur Konfliktlösung der Parteien und seine Rahmenbedingungen.

Er/sie gliedert den Verfahrensablauf und sorgt für eine optimale Kommunikation zwischen den Konfliktparteien.

Das Mediationsverfahren ist immer vertraulich und strukturiert, freiwillig (d.h. die Parteien können es auch jederzeit beenden) und ergebnisoffen.

Ein/e Mediator/in ist dabei stets unabhängig und allparteilich. Er/sie sollte darüber hinaus auch immer qualifiziert für das jeweilige Mediationsverfahren sein und professionell auftreten und handeln.

 

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